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Inclusive Trip Planner

Inclusive Trip Planner ermöglicht es Menschen mit motorischen Behinderungen, individuelle Reisen und Ausflüge zu planen und so stärker am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

#Runde 3 

Was ist das Problem, das ihr lösen wollt?

Für Menschen mit motorischen Behinderungen ist die Planung eines Aufenthalts in der Schweiz langwierig und komplex. Die Informationen sind nicht zentralisiert und die Suchwerkzeuge sind nicht an einen touristischen Kontext angepasst. Daher reisen Menschen mit eingeschränkter Mobilität entweder lieber ins Ausland, wo es einfacher ist, sich zu informieren, oder sie besuchen immer wieder dieselben Orte oder verzichten sogar ganz auf Reisen.

Das derzeitige Angebot umfasst schlüsselfertige Reisen und Gruppenreisen. Im ersten Fall, weil die Aufenthalte wenig flexibel und oft zu teuer sind. Im zweiten Fall, weil sie die Nutzer dazu zwingen, in einem Kreis von Personen mit eingeschränkter Mobilität zu bleiben. In beiden Fällen ist das Angebot eingeschränkt und basiert ausschliesslich auf ihren Mobilitätseinschränkungen, wobei ihre persönlichen Vorlieben ignoriert werden.

Warum glaubt ihr, dass dieses Problem gelöst werden muss?

Die soziale Eingliederung dieses Teils der Bevölkerung erfolgt auch über Freizeitaktivitäten. Ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Aufenthalte auf einfache Weise zu planen, trägt dazu bei.

Es ist auch notwendig, den lokalen Tourismus zu fördern, um den aktuellen ökologischen Herausforderungen zu begegnen. Es ist nicht akzeptabel, dass ein Teil der Bevölkerung auf Reisen im eigenen Land verzichtet, weil es an Informationen und geeigneten Planungsinstrumenten fehlt.

Darüber hinaus suchen die Schweizer Tourismusregionen aktiv nach Lösungen, um neue Märkte zu erschliessen und den Anteil des Tourismus zu erhöhen. Dieses Instrument wird es ihnen ermöglichen, einen neuen Markt zu erschliessen, der äusserst aufnahmefähig ist. Hinzu kommt, dass mit der Alterung der Bevölkerung der Anteil von Menschen mit motorischen Behinderungen stetig steigt und der Markt wächst.

Wie wollt ihr das Problem lösen?

Wir entwickeln ein Tool, mit dem die Nutzer einen Aufenthalt in der Schweiz entsprechend ihrer Mobilitätseinschränkungen und persönlichen Vorlieben planen können (Region, Budget, Art der Aktivitäten, Art der Restaurants usw.). Wir nutzen die Zugänglichkeitsdaten von Pro Infirmis, den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und verschiedenen Tourismus- und Dienstleistungsanbietern. Wir integrieren auch neue, fehlende spezifische Daten, die wir sammeln.

In der Praxis gibt der Nutzer Informationen über seine Mobilitätseinschränkungen und Vorlieben ein. Ihm werden Reiseideen vorgeschlagen, die er dann individuell anpassen kann.

Team

  • Elodie Auer
  • Denatsha Shan
  • Aurélie Savioz
  • Alain Fresco
  • Quentin Girard
  • Sinan Ucak

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